Das Büro des Dechaten und der Dekanatssekretärin befindet sich bis zur Umstellung auf die Pfarre NEU in der Pfarre Linz-Hl. Familie
Montag bis Freitag: 09:00-12:00
In ihren Ausführungen riefen sie uns Lektorinnen und Lektoren ins Bewusstsein, dass wir „Dienst am Wort Gottes“ tun.
Gottes Wort aufmerksam hören und zuversichtlich weitersagen, dazu sind wir Christinnen und Christen berufen. Im Zentrum des Alten Testaments steht die Zusage Gottes: „Ich bin da,“ oder die neuen Einheitsübersetzung zitierend: „Ich bin der ich bin.“ Die frohe, mutmachende Botschaft lautet: „Gott ist gut!“ Sie manifestiert sich in Glaube, Liebe, Hoffnung. Das Neue Testament rückt Jesus ins Zentrum und ihm wird unter anderem der Name „Immanuel, Retter und Heiland“ gegeben.
Beim Gespräch in Kleingruppen bekamen wir einen anderen, neuen Blick auf vertraute Evangelientexte. Beim Zusammentragen der Worte, die uns besonders berühren, entstand eine sehr meditative Stimmung.
Es macht einen Unterschied, wie Lektorinnen und Lektoren ihren Dienst tun. Vorbereitet, im Herzen berührt und mit einem Lächeln auf den Lippen, sodass alle gerne zuhören und mitdenken, oder unvorbereitet und in Eile. Besprochen wurde auch, dass manche Lesungen von Gewalt erzählen und es schwierig ist, diese Texte vorzutragen.
Von den Impulsen angeregt und durch die Gemeinschaft gestärkt gingen wir nach dem gemütlichen Ausklang bei Würstl und Getränken nach Hause, in dem Wissen, auch junge Menschen sind bereit für den Dienst als Lektorinnen und Lektoren und das stimmt zuversichtlich.
In jener Zeit
36 ging Jesus in das Haus eines Pharisäers, der ihn zum Essen eingeladen hatte, und legte sich zu Tisch.
37 Als nun eine Sünderin, die in der Stadt lebte, erfuhr, dass er im Haus des Pharisäers bei Tisch war, kam sie mit einem Alabastergefäß voll wohlriechendem Öl
38 und trat von hinten an ihn heran. Dabei weinte sie, und ihre Tränen fielen auf seine Füße. Sie trocknete seine Füße mit ihrem Haar, küsste sie und salbte sie mit dem Öl.
39 Als der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, dachte er: Wenn er wirklich ein Prophet wäre, müsste er wissen, was das für eine Frau ist, von der er sich berühren lässt; er wüsste, dass sie eine Sünderin ist.
40 Da wandte sich Jesus an ihn und sagte: Simon, ich möchte dir etwas sagen. Er erwiderte: Sprich, Meister!
41 Jesus sagte: Ein Geldverleiher hatte zwei Schuldner; der eine war ihm fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig.
42 Als sie ihre Schulden nicht bezahlen konnten, erließ er sie beiden. Wer von ihnen wird ihn nun mehr lieben?
43 Simon antwortete: Ich nehme an, der, dem er mehr erlassen hat. Jesus sagte zu ihm: Du hast Recht.
44 Dann wandte er sich der Frau zu und sagte zu Simon: Siehst du diese Frau? Als ich in dein Haus kam, hast du mir kein Wasser zum Waschen der Füße gegeben; sie aber hat ihre Tränen über meinen Füßen vergossen und sie mit ihrem Haar abgetrocknet.
45 Du hast mir zur Begrüßung keinen Kuss gegeben; sie aber hat mir, seit ich hier bin, unaufhörlich die Füße geküsst.
46 Du hast mir nicht das Haar mit Öl gesalbt; sie aber hat mir mit ihrem wohlriechenden Öl die Füße gesalbt.
47 Deshalb sage ich dir: Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben, weil sie mir so viel Liebe gezeigt hat. Wem aber nur wenig vergeben wird, der zeigt auch nur wenig Liebe.
48 Dann sagte er zu ihr: Deine Sünden sind dir vergeben.
49 Da dachten die anderen Gäste: Wer ist das, dass er sogar Sünden vergibt?
50 Er aber sagte zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden!